TA 101 – AufTAnken

TA 101 – Einführung in die Transaktionsanalyse: was lern ich da? AufTAnken :-)

„Wenn ich an einem Einsteiger-Kurs teilnehme, was genau kann ich da lernen?", so hat neulich eine Interessentin gefragt. Wer mal reinschnuppern möchte in die „TA", der ist im TA101 genau richtig.

Im TA101 steht im Fokus

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Transaktionsanalyse wird erfolgreich im Arbeitsalltag und für die persönliche Entwicklung angewendet.

TA101 Mindmap

Und was sind das für Modelle, Konzepte und Theorien?

Die von Eric Berne im letzten Jahrhundert begründete TA wird lebhaft in vielen Ländern der Welt weiterentwickelt und mit anderen Richtungen verzahnt, die weltweite Community ist sehr aktiv; es gibt viele Weiterentwicklungen, Ergänzungen, hilfreiche und ressourcenorientierte Anwendungen.

Schlüsselwörter: Transaktionen, Strokes, Ego-States...

Die grundlegende Einheit der TA sind, naheliegend, die Transaktionen. Eine Transaktion ist eine Einheit der Kommunikation, ein Hin und Her zwischen zwei Menschen, verbal und/oder nonverbal. Die Analyse von Transaktionen und Psycho-Spielen bringt Licht ins Dunkel, wenn es gilt

Das Drama-Dreieck macht schnell deutlich, ob Verfolger, Retter oder Opfer „im Spiel" sind. Wer sich damit auseinandersetzt, lernt mehr über sich selbst – und über die anderen.

Ein kommunikativer Austausch hat eine Währung – und die heißt „Strokes", also Wertschätzung, Anerkennung – sie kann aber auch negativ sein. Wertschätzende, wohltuende Anerkennung ist wie eine Vitaminkur für die Seele.

Was stellst Du so an, um sie zu bekommen? Sorgst Du gut für Dich? Die Stroke-Theorie ist ein Baustein für das bessere Verständnis menschlicher Verhaltensweisen und ein Teil der psychologischen Hungerarten.

Persönlichkeitsmodelle, insbesondere die Ich-Zustände (Ego-States) sind zentral in der TA, wie das Strukturmodell und das Funktionsmodell: Das eine zeigt, wie wir unser „Gewordensein" betrachten können, das andere, welche Anteile unserer Persönlichkeit wir im inneren und äußeren Dialog einsetzen.

Bei der Betrachtung der inneren Dialoge lässt sich der ein oder andere Glaubenssatz aufspüren. Die individuellen Glaubenssätze und Überzeugungen, die Menschen gelegentlich im Weg stehen, werden u. a. mit der Skripttheorie aufgegriffen. Welches Lebensdrehbuch hat jemand für sich geschrieben, welche Glaubenssätze bestimmen das Fühlen, Denken und Verhalten?

Mit welcher Grundhaltung begegnet jemand der Welt? Eigenen Triggern, inneren wie äußeren, auf die Spur zu kommen ist das Ticket zu den Ressourcen. Mit welchen Ressourcen gelingt es immer öfter, eine entspannte, gelassene und wohlwollende Haltung einzunehmen, die wir in der TA okay-okay-Haltung nennen?

Autonomie ist von großer Bedeutung in der TA und ihr Erreichen Ziel des transaktionsanalytischen Handelns. Eric Berne hat sie (verkürzt) als Dreiklang von Awareness, Spontaneity und Intimacy beschrieben – also das Leben im Hier und Jetzt; die Möglichkeit, bewusst unterschiedliche Facetten der eigenen Persönlichkeit zu zeigen und die Fähigkeit, Beziehungen auf Augenhöhe einzugehen, die frei von manipulativen Spielen sind.

Um all das gemeinsam zu erarbeiten, schließen Transaktionsanalytiker*innen Verträge. Verträge, Absprachen auf Augenhöhe, die gemeinsam erarbeitet und abgestimmt werden, machen das Leben leichter.

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